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Der Plan – Die Rede

Der Plan

Der Plan

Die Rede

 

Guten Abend, sehr verehrte Gäste, liebe Freunde, Bremer.

Schön ist es hier zu sein, wenn auch vielleicht ein bisschen auf der falschen Seite der Weser, aber wir wollen uns heute nicht mit kleinen Revierstreitigkeiten aufhalten.

Ich sitze hier auf einem riesigen Stuhl. Und alles, was ich dazu sagen kann ist: Ich weiss auch nicht wieso. Es muss schon zwei Jahre her sein, dass plötzlich diese Idee kam, und wie es manchmal so ist, der Sinn einer Idee erschliesst sich erst im nachhinein. Darauf habe ich zumindest immer vertraut. Nun sitz ich hier, und es fühlt sich sehr gut an, wenn ich so über die Weser schaue und uns so ansehe.

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DER PLAN

 

DERFLYER

DER PLAN

Ein Mensch, ein Mikrofon, eine Rede, ein Plan.

Die lauteste Rede der Welt.

Nach einer Idee von Willehad Eilers und Sönke Busch.

Bremen, 14. Juli 2014. Laut ist die Welt geworden, sehr laut und manchmal auch ein wenig kalt. Sönke Busch wird in Bremen eine noch viel lautere Rede halten, als es die Menschheit je gehört hat. Tatsächlich die lauteste Rede der Welt. Einen kurzen Moment sitz dieser Mann auf einem sehr hohen Stuhl an der Weser am Osterdeich und wird bei untergehender Sonne erzählen. Eine kurze Momentaufnahme, in welcher Sönke Busch hinter den Vorhang der glatten Fassade unserer Gesellschaft blickt und auf ein großes Problem unserer Zeit eingeht. Und zwar laut. 

Alles muss einen direkten Sinn ergeben. Alles muss verwertbar sein. Etwas, das nicht direkt in etwas anderes verwertet werden kann, wird als unnütz erklärt. Die Verwertungsökonomie ist von der äußeren Anforderung zum inneren Antrieb geworden. Dabei weiß ein jeder, dass die großen Dinge im Leben keinem Zweck folgen. Nichts ist schöner, als der Moment, in dem das Gefühl einsetzt, das Richtige zu tun. Der Moment, in dem es keine Erklärung braucht. Der eigentliche Moment des Seins“, so Sönke Busch.

DER PLAN” von Sönke Busch bietet keine Lösungen, er versucht es auch nicht. Es gibt keinen Plan. Es gibt nur den Versuch, im Augenblick zu verweilen und zu wissen, dass es niemanden gibt, der aus

Erfahrung von der Zukunft berichten kann.

In der Mitte der Zeit, besteht die Möglicheit einer Insel.” Michel Houellebecq

Ein Mensch, ein Mikrofon, eine Rede, ein Plan.

Es ist schwer, zu sagen, was ist. Es ist schwer zu überlegen, wenn man glaubt, nichts zu wissen. Es ist leicht, das Schöne nicht zu sehen, wenn alle glauben, es zu kennen.

Es ist schwer zu wissen, dass die Schönheit nicht mit Absicht zu tun hat.

Es ist schwer, leicht zu sein. Es ist schwer zu verstehen, was “DER PLAN” ist.

DER PLAN” hat nur einen Sinn. Einen Sinn, aber keinen Zweck. Die Frage nach dem warum zerstört alles Gute.

Deshalb fragen sie nicht nach dem Zweck von “DER PLAN”

DER PLAN” ist das lauteste Stück Unsinn aller Zeiten.

DER PLAN” ist der Zustand der Welt.

BACKGROUNDINFO

DER PLAN”

Wir Menschen dieser Stadt sind aus der Bahn geraten. Wir leben vor uns hin, und keiner weiß wieso. Deswegen die lauteste Frage der Welt: Warum gucken wir alle hilflos? Warum gehen wir zur Arbeit, wenn wir Morgens lieber etwas anderes als unseren Job tun wollen? Warum lieben wir Menschen, wenn der einzige Grund die Hoffnung auf bessere Zeiten ist? Warum haben wir Kinder, wenn wir eigentlich etwas ganz anderes wollten?

Keiner fragt was Glück eigentlich ist. Kanzlerinnen sprechen von Wachstum und Wohlstand, von Besitz und Angst, als hätte sie den Schlüssel in der Tasche. Präsidenten sind sich sicher, das Glück wäre das Große. Das ist es nicht. Glück ist etwas kleines. Das Glück ist nie eine Antwort. Es ist immer eine Frage. Glück kennt keinen Plan.

Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl´ ihm Deine Pläne.“ -Pascal Blaise.

DIE AUSFÜHRUNG”

Der Plan besteht aus einem großen Stuhl, welcher abgeschottet am Strand des Cafe Sand steht. Auf diesem Stuhl sitzt ein kleiner Mann namens Sönke Busch und erzählt sehr laut seine Geschichte zur Stadt. Ihm gegenüber, an den Osterdeichwiesen sind viele Menschen und hören zu.

Ein Scheinwerfer schickt sein lautes Licht über die Weser und leuchtet eine halbe Stunde, während die Sonne untergeht. Danach ist alles wie zuvor.

DAS WARUM”

Die gesellschaftliche Funktion der Rede wurde über die letzten hundert Jahre zu einem Privileg der lauten, derer die der Meinung waren, eine Lösung zu haben. Derjenigen, die der Meinung waren, etwas nach ihren Vorstellungen ändern zu müssen. Der Versuch, seinen Mitmenschen im großen Rahmen mit zu teilen, was einen bewegt, von seinen Sehnsüchten und seinem Zustand in der Welt zu erzählen, ist ein Recht eines jeden Menschen. Es ist dazu nicht notwendig, zu erklären, warum er es tut. Es ist nie notwendig zu erklären, wozu jemand etwas tut.

DER PLAN” hat nur einen Sinn: Einen kurzen Moment auf zu zeigen, dass unserer kleine Menschheit ein großes Problem hat. Alles muss einen direkten Sinn ergeben. Alles muss verwertbar sein. Etwas, das nicht direkt in etwas anderes verwertet werden kann, wird als unnütz erklärt.

Die Verwertungökonomie ist von der äußeren Anforderung zum inneren Antrieb geworden. Dabei weiß ein jeder, dass die großen Dinge im Leben keinem Zweck folgen. Nichts ist schöner, als der Moment, in dem das Gefühl einsetzt, das Richtige zu tun. Der Moment, in dem es keine Erklärung braucht. Der eigentliche Moment des Seins.

In der Mitte der Zeit, besteht die Möglicheit einer Insel.” Michel Houellebecq

DER PLAN” bietet keine Lösungen, er versucht es auch nicht. Es gibt keinen Plan. Es gibt nur den Versuch, im Augenblick zu verweilen und zu wissen, dass es niemanden gibt, der aus Erfahrung von der Zukunft berichten kann.

DERFLYER

 

Bomben auf Utopia, Tag 48

 Tag 48 (9.11.2012)

„Boyz in da hood“

Verschlimmbesserung scheint tatsächlich ein existentes Wort der deutschen Sprache zu sein!

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Bomben auf Utopia, Tag 13

Tag 13 (23.2.2012)

Ich bleibe oft lange auf, trinke viel und schäme mich für uns alle!“

 „Ach Gottchen – Österreich!“ dachte sich Justus auf der Rückbank von Steffis pinkem Fiat Panda.

Ach Gottchen – Österreich!“

Herrlich!“

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Bomben auf Utopia Tag 10

Tag 10

Tag 10 (2.2.2012)

Rasterfahndung.

 

Da standen sie nun, die Vier, waren quer durchs Viertel gerannt und hatten im Schwefelnebel der Sylvesternacht die Polizisten abgeschüttelt, welche aufgrund von Maiks Bombenanschlag jetzt doch recht heiß auf sie waren.

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Bomben auf Utopia Tag 9

Tag 9

Tag 9 (26.1.2012)

Die Polizei!

Am letzten Samstag fanden Polizisten in den Wallanlagen im

Bremer Viertel einen 30 Jahre alten Mann bäuchlings schlafend, alle Viere von sich gestreckt mitten auf einer Grünfläche liegend. Als sie ihn erst zärtlich, dann rüde aus seinem Tiefschlaf geweckt hatten, richtete er sich schnell auf und kam mit einem militärischen ‚Stillgestanden!‘ schwankend vor den Beamten zum Stehen. An seiner rechten Gesichtshälfte klebte noch die halbe Wiese in Form von Gras und Laub, wie die Polizei später in ihrem Bericht vermerkte.

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Bomben auf Utopia Tag 8

Tag 8 (19.1.2012)

Arme hoch! Reiche runter!

Die Nebelschwaden zogen über das Eck, Schwefelgeruch stand

über der Szenerie, es sah aus wie Krieg, es roch nach Krieg, und für

jemanden, der schon einmal im Krieg gewesen war, musste das hier

eine Anmassung sein.

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Bomben auf Utopia Tag 7

Tag 7 (12.01.2012)

Maik und das Geschenk für die Frauen

Maik und das Geschenk an die Frauenwelt.

Erste Raketen verabschieden sich in den Nachthimmel und

explodieren über den Dächern der engen Strassen. Meist sehen die

Menschen die Raketen gar nicht, die sie abgeschossen haben – sie

verschwinden irgendwo hinter den Altbremer Fassaden.

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