Bomben auf Utopia, Tag 14
Tag 14 (1.3.2012) Träume oder so etwas in der Art. "FUCK!" dachte sich Justus. Sehr laut dachte er es, so laut, dass er sich albern vorkam, es nicht laut zu brüllen. „Fuck!“
Tag 14 (1.3.2012) Träume oder so etwas in der Art. "FUCK!" dachte sich Justus. Sehr laut dachte er es, so laut, dass er sich albern vorkam, es nicht laut zu brüllen. „Fuck!“
Tag 13 (23.2.2012)
„Ich bleibe oft lange auf, trinke viel und schäme mich für uns alle!“
„Ach Gottchen – Österreich!“ dachte sich Justus auf der Rückbank von Steffis pinkem Fiat Panda.
„Ach Gottchen – Österreich!“
„ Herrlich!“
Tag 12 (16.2.2012)
I am from Austria.
Die Windräder zwischen Hannover und Kassel flogen an den Autofenstern vorbei, und der Atem der vier im Auto sitzenden Menschen schlug Eisblumen an die Fensterscheiben. Die Windräder, welche auf den Feldern längs der Autobahn A7 standen, blinkten rot und gleichmäßig – sie wirkten wie ein Kommunikationssystem zwischen Raumschiffen, die dieses Signal benutzen, um einen gemeinsamen Angriff auf die Erde zu koordinieren.
Tag 11 (9.2.2012):
Bremer Underground: Geschichte, Gegenwart, Zukunft.
“Cool!”, hatte Justus gesagt und das tatsächlich auch so gemeint.
Tag 10
Tag 10 (2.2.2012)
Rasterfahndung.
Da standen sie nun, die Vier, waren quer durchs Viertel gerannt und hatten im Schwefelnebel der Sylvesternacht die Polizisten abgeschüttelt, welche aufgrund von Maiks Bombenanschlag jetzt doch recht heiß auf sie waren.
Tag 9
Tag 9 (26.1.2012)
Die Polizei!
Am letzten Samstag fanden Polizisten in den Wallanlagen im
Bremer Viertel einen 30 Jahre alten Mann bäuchlings schlafend, alle Viere von sich gestreckt mitten auf einer Grünfläche liegend. Als sie ihn erst zärtlich, dann rüde aus seinem Tiefschlaf geweckt hatten, richtete er sich schnell auf und kam mit einem militärischen ‘Stillgestanden!’ schwankend vor den Beamten zum Stehen. An seiner rechten Gesichtshälfte klebte noch die halbe Wiese in Form von Gras und Laub, wie die Polizei später in ihrem Bericht vermerkte.
Tag 8 (19.1.2012)
Arme hoch! Reiche runter!
Die Nebelschwaden zogen über das Eck, Schwefelgeruch stand
über der Szenerie, es sah aus wie Krieg, es roch nach Krieg, und für
jemanden, der schon einmal im Krieg gewesen war, musste das hier
eine Anmassung sein.
Tag 5 (29.12.2012)
Mehr Geld! Ich sterbe hier vor Hummer.
Die Vier: Justus, Maik, Emma, Steffi – sie sitzen vor dem „Coffee Corner“ am Eck – es ist am Abend, und es ist der letzte Abend im Jahr, und sie denken sich: „Nun ja, jetzt ist das Jahr zu Ende und das nächste, es wird wohl das letzte Jahr sein!“
Tag 5 (29.12.2012)
DIE VERGANGENHEIT, DIE ZEIT, DAS ECK, ALLTAGSSORGEN/ZUKUNFTSANGST.
Da sind sie nun, die Vier. Der Maik und die Steffi und die Emma und der Justus. Langsam treffen sie alle an der Sielwallkreuzung ein.