Soenke Busch

Bomben auf Utopia Tag 12

 

Tag 12 (16.2.2012)

I am from Austria.

Die Windräder zwischen Hannover und Kassel flogen an den Autofenstern vorbei, und der Atem der vier im Auto sitzenden Menschen schlug Eisblumen an die Fensterscheiben. Die Windräder, welche auf den Feldern längs der Autobahn A7 standen, blinkten rot und gleichmäßig – sie wirkten wie ein Kommunikationssystem zwischen Raumschiffen, die dieses Signal benutzen, um einen gemeinsamen Angriff auf die Erde zu koordinieren.

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Bomben auf Utopia Tag 11

Tag 11 (9.2.2012):

Bremer Underground: Geschichte, Gegenwart, Zukunft.

“Cool!”, hatte Justus gesagt und das tatsächlich auch so gemeint.

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Bomben auf Utopia Tag 10

Tag 10

Tag 10 (2.2.2012)

Rasterfahndung.

 

Da standen sie nun, die Vier, waren quer durchs Viertel gerannt und hatten im Schwefelnebel der Sylvesternacht die Polizisten abgeschüttelt, welche aufgrund von Maiks Bombenanschlag jetzt doch recht heiß auf sie waren.

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Bomben auf Utopia Tag 9

Tag 9

Tag 9 (26.1.2012)

Die Polizei!

Am letzten Samstag fanden Polizisten in den Wallanlagen im

Bremer Viertel einen 30 Jahre alten Mann bäuchlings schlafend, alle Viere von sich gestreckt mitten auf einer Grünfläche liegend. Als sie ihn erst zärtlich, dann rüde aus seinem Tiefschlaf geweckt hatten, richtete er sich schnell auf und kam mit einem militärischen ‘Stillgestanden!’ schwankend vor den Beamten zum Stehen. An seiner rechten Gesichtshälfte klebte noch die halbe Wiese in Form von Gras und Laub, wie die Polizei später in ihrem Bericht vermerkte.

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Bomben auf Utopia Tag 8

Tag 8 (19.1.2012)

Arme hoch! Reiche runter!

Die Nebelschwaden zogen über das Eck, Schwefelgeruch stand

über der Szenerie, es sah aus wie Krieg, es roch nach Krieg, und für

jemanden, der schon einmal im Krieg gewesen war, musste das hier

eine Anmassung sein.

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Bomben auf Utopia Tag 7

Tag 7 (12.01.2012)

Maik und das Geschenk für die Frauen

Maik und das Geschenk an die Frauenwelt.

Erste Raketen verabschieden sich in den Nachthimmel und

explodieren über den Dächern der engen Strassen. Meist sehen die

Menschen die Raketen gar nicht, die sie abgeschossen haben – sie

verschwinden irgendwo hinter den Altbremer Fassaden.

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Bomben auf Utopia Tag 6

Tag 5 (29.12.2012)

Mehr Geld! Ich sterbe hier vor Hummer.

Die Vier: Justus, Maik, Emma, Steffi – sie sitzen vor dem „Coffee Corner“ am Eck – es ist am Abend, und es ist der letzte Abend im Jahr, und sie denken sich: „Nun ja, jetzt ist das Jahr zu Ende und das nächste, es wird wohl das letzte Jahr sein!“

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Bomben auf Utopia Tag 5

Tag 5 (29.12.2012)

DIE VERGANGENHEIT, DIE ZEIT, DAS ECK, ALLTAGSSORGEN/ZUKUNFTSANGST.

Da sind sie nun, die Vier. Der Maik und die Steffi und die Emma und der Justus. Langsam treffen sie alle an der Sielwallkreuzung ein.

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Bomben auf Utopia Tag 4

Tag 4 (22.12.2011)

STEFFI SEIN IHR GROSSER TAG


Wir sind im Viertel, irgendwo zwischen „Corona“ – das sind die mit den leckeren Pizzabrötchen – und der Sielwallkreuzung, das ist da, wo es keine richtigen Junkies mehr gibt.

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Bomben auf Utopia Tag 3

Tag 3 (15.12.2011)

HALLO MAIK!

Ein Lichtkegel fällt auf einen Schreibtisch, der ein wenig unaufgeräumt erscheint. Tassen und Aschenbecher stehen herum, ein leichter Gilb hat Einzug auf der Tastatur gehalten, welche auch schon Brandflecken und Teerflecken aufweist.

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